ELEFANTEN HELFEN

LANGFRISTIGE KONZEPTE HELFEN DICKHÄUTERN WIRKLICH

ELEFANTEN HELFEN

LANGFRISTIGE KONZEPTE HELFEN DICKHÄUTERN WIRKLICH

ELEFANTEN BRAUCHEN UNSERE UNTERSTÜTZUNG

ASIATISCHE ELEFANTEN DROHEN AUSZUSTERBEN

Es gibt nur noch weniger als 60.000 graue Riesen

ELEFANTEN LEBEN BIS ZU 80 JAHRE

Schutz funktioniert nur langfristig – Zukunftsperspektiven schaffen!

ELEFANTEN IN MENSCHENHAND SEIT 6000 JAHREN

Gemeinsam mit Menschen eine Zukunft schaffen

SELTEN NACHWUCHS MÖGLICH

Tragezeit von Elefanten 18 – 22 Monate, Geburt erfordert Höchstleistung für Mutter & Kalb

HERAUSFORDERND: LEBENSRAUM VON ELEFANT & MENSCH

Oft Konflikte, die nur über ein Miteinander gelöst werden können

ELEFANTEN BRAUCHEN 200 KG FUTTER AM TAG

Gleichzeitig rapide steigende Futterpreise vor Ort – 7000% im Zeitraum 2014 – 2018

WIE KANN ICH HELFEN?

PATENSCHAFT FÜR EINEN ELEFANTEN

FÜR ELEFANTENLIEBHABER: WERDE PATE!

Elefanten begeistern Menschen seit Jahrtausenden: Einerseits ihre Größe und Stärke zu erleben und andererseits die Ruhe und Sanftheit zu erfahren, bleibt lange in Erinnerung.

Wie bei keinen anderen Großsäugetieren sind unterschiedliche Charaktere zu erkennen: Jedes Tier ist einzigartig, jeder Tag bedeutet es besser kennen zu lernen. Damit es den Elefanten auf Dauer und zukunftssicher gut gehen kann, sind sie auf Unterstützung angewiesen. Da man hier einen „eigenen“ Elefanten finanziell zur Seite steht, entsteht ein ganz persönliches Verhältnis zu dem Tier:

Sei es, um das Aufwachsen des kleinen Elefantenbullens zu erleben, sei es der alten Elefantenkuh einen entspannten und ruhigen Vorruhestand zu ermöglichen. Ein Leben ohne Stress, mit individuellem Menschenkontakt und ausgiebigen Waldspaziergängen ermöglicht einen nachhaltigen Fortbestand der Spezies und ein wunderbares Gefühl für jeden Paten.

Die Gründe sind vielfältig – die Faszination und die Liebe für Elefanten bleibt einzigartig.

SPENDE AN DIE TONG BAI STIFTUNG

WESHALB JEDE SPENDE HILFT!

Die Haltung von Elefanten ist sehr kostenintensiv. Jeder Elefant benötigt bis zu 200kg Futter täglich und einen nur für ihn eingestellten Mahout.

Die Tong Bai Foundation erhält keine staatlichen Zuschüsse sondern finanziert sich über Spenden und Patenschaften. Um zusätzlich eine weitere Einnahmequelle zu schaffen, entwickelte die Tong Bai Foundation 2013 in Zusammenarbeit mit Green Trails Co. Ltd., Chiang Mai die Möglichkeit, die Stiftung und ihre Elefanten an zwei Tagen in der Woche zu besuchen. Interessierte Gäste buchen in kleinen Gruppen bei Green Trails eine Tagestour und mehr als die Hälfte des Reisepreises fließen direkt als Spende in die Tong Bai Foundation.

ZUR TONG BAI TAGESTOUR

WIE KANN ICH SPENDEN?

FOLGENDE MÖGLICHKEITEN:

    1. EINMALSPENDE PER ÜBERWEISUNG→ Unser Geschäftskonto:
      Tong-Bai e.V. Jens-Bahnsen-Weg 6 25524 Itzehoe, DeutschlandIBAN : DE55 2225 0020 0090 0559 30BIC : NOLADE21WHO
    2. SPENDEN VIA PAYPAL → gelben Spenden-Button drücken ⇓   ⇓   ⇓   ⇓   ⇓   ⇓   ⇓   ⇓   ⇓

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und nach Ablauf des Kalenderjahres erhalten Sie von uns eine in Deutschland steuerlich absetzbare Zuwendungsbescheinigung.

FUTTERPATENSCHAFT FÜR ELEFANTEN

FÜR ELEFANTEN SEHR WICHTIG: KRAFTFUTTER
  • Elefanten fressen bis zu 200 kg pro Tag
  • Heu gilt als hervorragendes Kraftfutter, ist aber in Thailand unüblich
  • weil es selten ist, ist es auch teuer
  • PRO TIER UND MONAT: CA. 50 EURO

ASIATISCHE ELEFANTEN DROHEN AUSZUSTERBEN

Weniger als 60.000 asiatische Elefanten finden sich noch in 13 Ländern Asiens. Davon leben in freier Wildbahn geschätzte 25.000 – 32.000 Exemplare.

Laut letzter aktueller Zählung vom 13. März 2017 leben in Thailand 3.000 – 3.500 wilde Elefanten sowie 3.471 domestizierte Elefanten in Menschenhand.

Mehr Infos hier

SOURCE: GOLDEN TRIANGLE ASIAN ELEPHANT FOUNDATION

Noch vor ca. 100 Jahren wurde Thailands Elefantenpopulation mit 150.000 Tieren beziffert. Dieser Rückgang ist so dramatisch, dass der asiatische Elefant Gefahr läuft, innerhalb der nächsten 3 Generationen auszusterben. Auf der Roten Liste bedrohter Tierarten der IUCN (International Union for Conservation of Nature) wird der asiatische Elefant als „stark gefährdet“ eingestuft.

ZUR IUCN

Der natürlich Lebensraum Wald der Elefanten ist auf einen Bruchteil geschrumpft. Geschützt lebt der wilde Elefant nur noch in den als letzte Zuflucht eingerichteten Nationalparks. In diesen streng reglementierten Arealen können auch nur eine bedingte Anzahl von Elefanten überleben.

Die Population der wild lebenden Elefanten können wir nicht direkt beeinflussen aber wir können mit unseren Elefanten züchten. Die Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand ist zwischen 1950 und 2000 um 80% gesunken. In den letzten Jahren steigt ihre Zahl wieder an. Wir freuen uns über jedes neugeborene Elefantenkalb in unserer kleinen Herde. Somit können auch wir dazu beitragen, etwas zum Fortbestand dieser ehrwürdigen grauen Riesen beizutragen.

ELEFANTEN LEBEN BIS ZU 80 JAHRE

Elefanten können sehr alt werden, bis zu 80 Jahre. Wenn wir uns dem Schutz von Elefanten verschreiben bedeutet dies immer ein langfristiges Engagement. Für jedes heute in Menschenhand geborene Elefantenkalb müssen wir sicherstellen, dass auch noch in den kommenden Jahrzehnten für sein Auskommen gesorgt ist. Projekte zum Schutz unserer grauen Riesen müssen generationsübergreifend und Hand in Hand mit der lokalen Bevölkerung gestaltet werden, um den Elefanten bei Menschen ein möglichst naturnahes Leben und Überleben zu bieten. Hierfür benötigte Gelder müssen kontinuierlich fließen, sei es durch Einkünfte mit den Tieren im sanften Tourismus oder Patenschaften und Spendengeldern. Bei Patenschaften und Spendengeldern sind wir von Ihnen abhängig. Um im Tourismus mit und für unsere Elefanten Geld zu verdienen müssen auch weiterhin verantwortungsvolle Gäste aus aller Welt Elefantencamps besuchen, in denen ein verantwortungsvoller und auf Respekt basierender Umgang mit den Tieren gewährleistet ist. Sie sehen, es geht nicht ohne Sie! Damit unsere Elefanten in eine glückliche Zukunft im 21. Jahrhundert blicken können umfassen unser Konzept viele verschiedene Aspekte, bis hin zum Bau eines Elefantenkrankenhauses, nicht nur für unsere wenigen Tiere sondern offen für alle Elefanten in unserem großen Tal. Für dieses ehrgeizige Projekt benötigen wir noch weitere finanzielle Unterstützung.

ELEFANTEN IN MENSCHENHAND SEIT 6000 JAHREN

Die Beziehung zwischen Elefanten und Menschen war und ist eine ganz besondere. Domestizierte Elefanten spielen eine bedeutende Rolle in Thailands Geschichte und Kultur, auch Elemente der buddhistischen Religion sind eng mit den grauen Riesen verzahnt. Ihr Erscheinungsbild und ihr Charakter wurden oftmals als Metaphern in Buddhas Lehren genutzt. In der Geschichte Thailands wurden Elefanten beim Tempelbau und in der Holzindustrie eingesetzt. Im Jahre 1989 jedoch, als der Teakholzeinschlag eingestellt wurde, veränderte sich die Situation der Arbeitselefanten von einem Tag auf den anderen. Tausende Elefanten und ihre Inhaber wurden arbeitslos – die bisherige Haupteinnahmequelle der Familien wurde aufgrund hoher laufender Kosten zu einer untragbaren finanziellen Belastung. Ein Teil der Elefanten fand einträgliche Arbeit in der Tourismusindustrie. Viele jedoch hatten nicht so viel Glück und sind gezwungen, sich mühsam durchzuschlagen, oft unter unwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Um unsere Dickhäuter in einer naturnahen Umgebung in eine vielversprechende Zukunft bei den Menschen zu führen, ist die lokale Zusammenarbeit mit der Bevölkerung unumgänglich. Ebenso können wir dies nur gewährleisten durch eine Verbindung ihrer jahrhundertealter Traditionen mit den Anforderungen des modernen Tierschutzes. Wir schöpfen das Gute aus den überlieferten Erfahrungen der Elefanten besitzenden Familien, achten ihre Religion und Kultur und bringen  ihnen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Tierschutzaspekte nahe. Dieses erfordert viel Zeit, Vertrauen und gegenseitige Achtung. Von Mensch sowohl als Elefant.

SELTEN NACHWUCHS MÖGLICH

Junge Elefantenkühe werden im Alter von ca. 10-14 Jahren geschlechtsreif. Da der Zyklus einer Elefantenkuh 3-4 Monate dauert, kann sie auch nur  3-4 Mal pro Jahr von einem Bullen gedeckt werden. Und bei weitem nicht jeder Deckversuch ist erfolgreich. Wann eine Elefantenkuh ihren Eisprung hat, kann mittels Hormonbestimmung durch ein Labor festgestellt werden. Unsere Elefantenkühe kommen täglich mit Bullen in Kontakt und so lässt sich oft auch an ihrem Verhalten untereinander erkennen, wann eine Kuh bereit ist, gedeckt zu werden. Über mehrere Tage werden dann Kuh und Bulle gezielt für den täglichen Deckungsakt zusammengebracht. Wenn es dann mit dem schwanger werden geklappt hat, steht unseren Elefantenkühen eine Tragezeit von 18 bis 22 Monaten bevor. Diese verdanken die Elefanten ihrer enormen Grösse und langsamer Entwicklung und Stoffwechsel. Auch ist das Gehirn der Elefanten bereits bei der Geburt voll entwickelt. Die Geburt ist für Mutter und Kalb ein ziemlicher Kraftakt und zieht sich meist über 2 Nächte. Das Pressen des Kalbes durch den 1,50 Meter langen Geburtskanal bereitet der Mutter sehr viel Mühe und Schmerzen. 4 Jahre lang versorgt die Mutter ihr Kalb mit Muttermilch. Sie ist also frühestens 2 Jahre nach der Geburt wieder bereit, erneut schwanger zu werden.

HERAUSFORDERND: LEBENSRAUM VON ELEFANT & MENSCH

Nicht nur am Rande der Nationalparks steigen die Konflikte zwischen Elefant und Mensch auf Grund der immer näher rückenden Siedlungen und Agrarflächen. Auch wir leben mit unseren Elefanten in unmittelbarer Nähe der Menschen. Unser Camp liegt nahe an einem Flusslauf, umrahmt von dichten Wälder, kleinen Dörfern, Reisfeldern und Bananenplantagen. Wenn einer unserer Elefanten sich unerlaubt über ein Reisfeld oder die Bananenstauden hermacht, frisst er sich nicht nur seinen Wanst voll sondern zerstört auch noch alle anderen Pflanzen um ihn herum. Dass wir dann hohe Entschädigungszahlungen leisten müssen ist das eine Problem. Wenn ein Bauer seine Ernte oder sogar seine Familie von eingedrungen Elefanten bedroht sieht und sich entsprechend verteidigt, kann dies auch schwere Folgen für Leib und Leben des Elefanten haben. Daher müssen auch unsere Elefanten ab und an mit einer langen Kette gesichert werden, damit sie nicht ausbüxen während z.B. sein Mahout ein Mittagsessen und Schläfchen genießt. Thais lieben und verehren Elefanten, fürchten sich aber gleichzeitig auch vor ihnen. Wir binden die lokale Dorfbevölkerung in unsere Konzepte mit ein. Zum einen durch Schaffung von Arbeitsplätzen und Unterstützung von sozialen Projekten im Dorf – zum anderen durch Vermittlung von Informationen und Kontakt zu unseren Tieren. So sind wir ein gern gesehener Gast mit unserem Camp, so lange wir uns an gewisse Spielregeln halten. Hierzu gehört auch, den Fluss nicht übermäßig mit Elefantendung zu verunreinigen. Dieser wird als Nahrungsquelle und Brauchwasser genutzt und daher sind unsere Mahouts beim Baden der Elefanten damit beschäftigt, deren Kötel aus dem Wasser zu fischen und an Land zu werfen.

ELEFANTEN BRAUCHEN 200 KG FUTTER AM TAG

Elefanten verbringen um die 18 Stunden am Tag mit Fressen. Sie sind sehr schlechte Futterverwerter und müssen daher große Mengen vertilgen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Unsere Elefanten verbringen mehrmals täglich und auch nachts Zeit in einer artenreichen Wald- und Graslandschaft, so dass die natürliche Ernährung mit Kräuern, Gräsern, Hölzern und Wurzeln überwiegend gewährleistet werden kann. Aufgrund der immensen Futtermenge von ca. 200 kg, die ein ausgewachsenes Tier am Tag benötigt, muss außerdem Elefantengras, Mais und Heu zugefüttert werden. Die permanente Bereitstellung von Heu ist eine große Besonderheit und wir sind stolz darauf als einziges privat geführtes Elefantencamp unseren Tieren dieses rohfaserreiche und eiweißreiche Futter bieten zu können. Was in vielen Teilen Europas auf eine weitreichende Tradition zurückblicken kann, ist in Thailand gänzlich untypisch. Die lange Regenzeit und die hohe Luftfeuchtigkeit machen die Heuproduktion schwierig. Die für Elefanten so gesunde und nach Kräutern duftende Heumahd kann nur im Dezember und Februar geerntet werden, auch auf den weit verbreiteten Pestizidauftrag muss gänzlich verzichtet werden, wodurch die jährliche Produktivität vergleichsweise gering und das Heu  entsprechend kostenintensiv ist. Nur an wenigen Orten im Land wird diese hochwertige Futter produziert. Einer dieser Orte ist das Dorf Ta Goa Muang im Bezirk Lampun, etwa 80km von Mae Sapok entfernt. Hier bewirtschaftet eine Gruppe von 20 Kleinbauern gemeinschaftlich eine Fläche von etwa 48 Hektar (300 Rai). Auch der Mais, wobei wir nur die Stängel verfüttern und nicht den Fruchtkolben, muss pestizidfrei angebaut werden. Dies beschert den Bauern natürlich geringere Ernten und den Verdienstausfall muss dann das „Abfallprodukt“ wettmachen. Die Ernte des  extra für die Elefanten angepflanzten Elefantengrases ist sehr arbeitsintensiv und schweisstreibend. Die Blätter sind sehr scharfkantig und die Erntehelfer müssen sich entsprechend schützen. Den Elefanten macht dies jedoch gar nichts aus. Sie fressen dieses Gras mit großer Vorliebe.

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